Rennergebnisse

Rennbericht: Wachaumarathon 2025-07-13

13. Juli 2025

Wachauer Radmarathon 2025 – Familienpower auf der Power-Strecke


Ein Klassiker unter den Radmarathons in Niederösterreich und ein Fixpunkt im Rennkalender: Der Wachauer Radmarathon lockte auch heuer wieder rund 2.700 Teilnehmer:innen auf drei Distanzen an – „Light“ (53 km), „Power“ (100 km) und „Champions“ (200 km).

Für den RC Neulengbach standen Andreas und Matthias Müller gemeinsam an der Startlinie der Power-Strecke (100 km) – doch gemeinsam unterwegs waren sie nicht lange …

Wachauer Radmarathon: Vater-Sohn-Duell – mit klarem Ausgang 😉

Für Matthias, der erst in seinem zweiten Radsportjahr steht, war das Ziel klar: Ein Platz in den Top 100 der Gesamtwertung. Nach dem neutralisierten Start wurde das Tempo ab Weißenkirchen ordentlich angezogen – und am ersten Anstieg Richtung Mühldorf ließ Matthias seinen Vater bereits stehen. In einer der vorderen Gruppen arbeitete er sich entschlossen den langen Anstieg hinauf, während Andreas im Verfolgerfeld weiterfuhr.

In der Abfahrt zur Donau formierten sich größere Gruppen, doch die Entscheidung fiel im letzten Drittel: Der Dunkelsteinerwald mit seinen fordernden Anstiegen sortierte das Feld endgültig.

Ergebnis: Ziel erreicht – und die Club-Ehre neu verteilt!

NameAltersklassePlatz AKGesamtplatzZeitSchnitt
Matthias MüllerAK Männer80. von 48595. gesamt2:53:1536,02 km/h
Andreas MüllerAK 55–595. von 101120. gesamt2:57:1935,19 km/h

Gewonnen hat Maximilian Kuen in 2:41:57 (38,53 km/h).

Fazit:

Ziel erreicht, persönliche Bestleistung geknackt – und Papa zum ersten Mal geschlagen!
Ab sofort darf Matthias bei den Clubausfahrten ganz offiziell in der ersten Reihe fahren 😉.
Gratulation an beide – starke Leistung und tolle Teamleistung im Doppelpack

2025-07-13Wachaumarathon

(Text und Bilder von Andreas Müller)

Rennergebnisse

Rennergebnis: 2025-07-06 Gravel World Series Singen

Hitzeschlacht in Hegau – Gravel World Series in Singen

Nach dem Rennen in Polen stand das nächste Gravel-Event für Andreas M. auf dem Programm – diesmal in Deutschland, genauer gesagt in Singen, das vor allem durch seine MTB-Marathonrennen bekannt geworden ist. Nicht zuletzt, weil hier 2017 der Österreicher Alban Lakata seinen dritten Marathon-Weltmeistertitel gewann – ein junger Mathieu van der Poel landete damals übrigens auf Rang vier.

2025 war Singen nun Austragungsort eines Rennens der UCI Gravel World Series – 100 km mit über 2.000 Höhenmetern durch das Vulkanland im Hegau, verteilt auf zwei selektive Runden einer anspruchsvollen Strecke unter hochsommerlichen Bedingungen.

Die Strecke hatte es in sich:

Zahlreiche kurze, aber steile Anstiege, unzählige Schotterkurven und kaum Möglichkeiten zum Windschattenfahren machten das Rennen besonders fordernd. Dazu kam die hochsommerliche Temperatur, die den Fahrern alles abverlangten.

Ein Zwischenfall in der ersten Runde führte zu einer rund 30-minütigen Rennunterbrechung: Ein schwerer Sturz erforderte den Einsatz eines Rettungshubschraubers. Eine solche Situation hinterlässt Spuren – ab diesem Moment wurde jede Abfahrt und Kurve mit mehr Respekt genommen.

Das Ergebnis für den RC-Neulengbach:

NameAltersklassePlatz AKZeit
Andreas M.AK 55–5925. von 454:47:58 (wobei ca. 30 Minuten durch den Rettungseinsatz hinzukamen)

Zum Vergleich: Der Sieg in dieser Altersklasse ging – wie schon in Velden – an Ex-Profi Mauro Bettin in starken 3:47:21.

In der Elite-Kategorie (70+ Starter) sicherte sich Mathijs Loman (A.S.D. SWATT CLUB) den Sieg in 3:10:45, Alban Lakata belegte den 18. Rang in 3:16:29 (allerdings ist er um 20! Jahre älter als der Sieger).

Fazit:

Singen war hart, heiß und herausfordernd – ein echter Gravel-Test im Weltcup-Format. Gratulation an Andreas für die starke Leistung unter diesen Bedingungen!

Text und Bilder von Andreas Müller

Allgemein

Rennergebnis: 28.6.25 Jauerling Bergrennen

Am 28. Juni 2025 wurde ein Einzelzeitfahren von Schallemmersdorf hinauf zum Parkplatz der Jauerling-Warte ausgetragen.

Das Bergrennen war auch zugleich das Finale des Zeitfahr-CUP 2025. Entsprechend viele ambitionierte Radsportler waren auf der Strecke.  

Bei perfekten Bedingungen durfte auch Lukas E. die insgesamt 13,87 km mit 780 Höhenmetern in Angriff nehmen.

Lukas Entinger belegte Platz 24 von insgesamt 48 Startern.

Ergebnis: https://zeitfahr-cup.at/wp-content/uploads/2025/06/ZF-CUP-EZF-Ergebnis-2025-06-28-Jauerling-GESAMT.pdf

2025-06-28Jauerling

Bild und Text von Lukas Entinger

Rennergebnisse

Rennbericht: 2025-06-21 RACA Gravelday Oberösterreich

Graveln mal anders – Einzelzeitfahren beim Race Across Austria (RACA) Gravel North–South

Ein ganz besonderes Gravelrennen stand für Andreas M. am Programm: 100 Kilometer und 2000 Höhenmeter im Rahmen des Race Across Austria – Gravel North–South.

Doch diesmal lief alles ein wenig anders als bei klassischen Events.

Kein Massenstart – kein Windschatten – volles Abenteuer

Statt dem üblichen Massenstart ging es im Einzelstart-Modus im 2-Minuten-Takt los. Auch die Strecke war nicht ausgeschildert – es galt, sich allein per GPS-Track zu orientieren. Den GPX-Track erhielten die Teilnehmer rund zwei Wochen vor dem Rennen. Unterwegs mussten zudem drei Kontrollpunkte angefahren und eine Zeitkarte gestanzt werden – wie zu alten Radsport-Zeiten.

Der Verzicht auf Renntrubel hatte seine Vorteile: Keine Windschatten-Taktik, kein Positionskampf – dafür volle Konzentration auf die Strecke und Zeit, um die beeindruckende Landschaft des Mühlviertels zu genießen. Gefahren wurde über verkehrsarme Asphaltstraßen, Feld- und Waldwege – technisch wenig fordernd, aber mit stetigem Auf und Ab bis nahe an die tschechische Grenze und zurück nach Linz.

Starke Leistung in der Gesamtwertung (männlich):

NamePlatzZeit
Andreas M.3. von 314:32 h

Den Sieg holte sich Frederik Böna mit einer Zeit von 4:00 h.

Fazit:

Die Reise nach Linz hat sich voll ausgezahlt!
Ein innovatives Rennformat, eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke und entspannte Atmosphäre – dieses Event hätte definitiv mehr Teilnehmer verdient.
Graveln im Mühlviertel? Gerne wieder!

2025-06-21Gravel_RACA

Text und Bilder von Andreas Müller

Rennergebnisse

Rennergebnis: 37. Dolomitenrundfahrt 8.6.25 Michael Janotta

Am 08.06.2025 fand der älteste Radmarathon Österreichs zum 37 Mal statt. Die Dolomitenrundfahrt bereits in den 1950er Jahren in ihren Grundzügen ins Leben gerufen, zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen ihrer Art und ist heute ein Fixpunkt im Radsportkalender – für Hobbysportler ebenso wie für ambitionierte Athleten. Mit dabei vom RC-Neulengbach war Michael J.

Über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter führte die Rundfahrt von Lienz nach Oberdrauberg, über den Gailberg ins Lesachtal und durch das Tiroler Gailtal sowie über die Drautalstraße wieder zurück in die Bezirkshauptstadt. Der Wettergott hatte Mitleid mit den rund 2.000 angemeldeten Sportlern und lockte die Teilnehmer bei angenehmen Temperaturen und trockenen Straßen zum Start. Erst auf den letzten 40km der Renndistanz kam der vorhergesagte Wettersturz begleitet von starken Regengüssen. Mit entsprechender Vorsicht bei strömenden Regen auf der nassen Abfahrt errang Michael sicher das Ziel in einer Zeit von 3:38:03 und errang damit Platz 31 in der Klasse Men 3. (Text von Michael Janotta)

2025Dolomitenrundfahrt
Allgemein

Glocknerkönig 2025

Nach zwei Jahren mit schlechtem Wetter durften die Teilnehmer dieses Jahr endlich wieder die Faszination des Glocknerkönigs in voller Pracht erleben.

Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen, trockene Straßen und freie Sicht auf die beeindruckende Bergkulisse, während man Kehre für Kehre in die Pedale tritt.

Pünktlich um 7:00 Uhr machten sich 1900 motivierte Radfahrer auf den Weg von Bruck an der Großglocknerstraße zum Fuschertörl, oder noch weiter hinauf zur Edelweißspitze.  Michael J. war auf der Classic Strecke zum Fuschertörl unterwegs und belegte in einer Zeit von 1:49:15 in der Kategorie Classic Herren 5 Platz 41. Wir gratulieren sehr herzlich!

Fazit: Die professionelle Veranstaltung ist eine geniale Möglichkeit den höchsten Berg Österreichs, ganz ohne motorisierten Straßenverkehr, in seine Schranken zu weisen.

Rennergebnisse

Rennbericht: 7.6.25 Gravel-Rennen Szklarska Poręba – Jakuszyce

Pech im polnischen Wald – Andreas M. beim Gravel-Rennen in Szklarska Poręba – Jakuszyce

Nach dem erfolgreichen Start in Velden beim Gralf, war das nächste Gravel-Highlight der Saison 2025 fest eingeplant – Szklarska Poręba – Jakuszyce (120 km mit 2280 hm). Doch für Andreas M. verlief das Abenteuer diesmal anders als erhofft.

Am Vorabend musste noch schnell ein gerissenes Schaltseil gewechselt werden – war das schon ein Hinweis?

Beim zweiten längeren Downhill vom höchsten Punkt der Strecke wurde das technisch anspruchsvolle, raue Gelände zur Herausforderung: Die vordere Carbonfelge brach seitlich – ein schwerwiegender Defekt, der das Rennen früh prägte. Mit einem Ersatzschlauch konnte Andreas zwar noch bis Kilometer 42 weiterfahren, doch nach einem weiteren Reifenschaden war sämtliches Schlauch- und Patronenersatzmaterial aufgebraucht.

Und dann war da: Wald, Wald, Wald und kein Handy.

Allein im tiefgrünen Wald, weit abseits des Geschehens, mit einer gebrochenen Felge und beginnendem Regen. Dank dem Handy eines ebenfalls ausgeschiedenen Mitstreiters konnte Andreas nach einer einstündigen Wald-Wanderung den vereinbarten Treffpunkt finden und musste das Rennen als DNF (Did Not Finish) beenden.

Fazit:

Szklarska Poręba – wir sehen uns 2026 wieder!
Die Strecke bleibt eine Herausforderung – aber auch ein Ziel, das Andreas nicht auf sich sitzen lässt.

2025-06-07 Gravel Szklarska Poręba – Jakuszyce

Text und Bilder von Andreas Müller

Rennergebnisse

Rennbericht: Trumau Kriterium 18.5.25

Kriterium Trumau Staatsmeister und Landesmeisterschaften Kriterium

Bei widrigen Verhältnissen, Starker Dauerregen Sonne und Schwül, belegte Manfred F. den 7 Platz bei den Ö Meisterschaft Master 1 und den 2 Platz der NÖ Landesmeisterschaften Master 1 

https://cyclingaustria.at/images/Resultate/2025/Strasse/2505_Krit%20Trumau/Ergebnisliste_Masters.pdf

https://cyclingaustria.at/images/Resultate/2025/Strasse/2505_Krit%20Trumau/Ergebnisliste_NOLM_Masters.pdf

Text von Manfred Fuger